mein Arbeitsplatz im Health Centre in Senya Breku im Januar 2015

Ghana im Januar 2016

Fotos s. oben

Wie auch im letzten Jahr besuchte ich (Dodo Graf) zuerst die JoSa Clinic in Tema.

Es war ungewöhnlich  heiß und so wurde mein Arbeitsplatz nach draußen verlegt.

Nachdem ich entschieden habe, auch die schwangeren Frauen auf Diabetes zu checken, hatte ich genügend zu tun.

Insgesamt habe ich 80 Patienten untersucht und einen Verdacht bei einer schwangeren Frau festgestellt.

 

Mitte Januar fuhr ich auf Einladung von Dr. Narh wieder in das Dangbe East District Hospital in Ada und habe meine Kollegin supervidiert. Seit 2014 besteht hier eine Diabetesklinik. Ich komme  auf Besuch und berate bei Bedarf. In fünf Tagen wurden von mir 50 Patienten untersucht und beraten.

 

In Ada Foah, ca. 20 km von Ada entfernt, wurden erstmals Diabetestests beim  Clan des örtlichen Chiefs Nene Kerker durchgeführt. Ich beobachtete 3 Patienten mit höheren Blutzuckerwerten über einen längeren Zeitraum, mit täglich mehrmaligen Tests und eingehender Beratung. Daraufhin haben sich die Werte gebessert und sie konnten wieder an die einmonatige Untersuchung der Diabetesklinik in Ada verwiesen werden.

 

Neu war auch der Besuch der Atlantis Clinic in Tema, einer Entbindungs-und Vorsorgeklinik. Dort habe ich 45 Patienten untersucht.

 

Seit Januar werde ich von dem kompetenten Mitarbeiter Francis Chindi unterstützt. Er reist in abgelegene Dörfer und führt dort die Diabetes Prophylaxe nach meiner Schulung durch. Da er die jeweils örtlichen Dialekte spricht, ist er mir eine große Hilfe.

 

 

 

 

Ghanareise Januar 2015 von Dodo Graf 

Seit 8 Jahren reise ich nach Ghana, wie immer auch dieses Jahr im Januar.

Mein erstes Ziel war schon zum 3. Mal die  Josa Vorsorgeklinik in Tema. Das Team hat mich herzlich begrüßt und wollte gleich in meine Kamera (s.o.)

Mein Kommen wurde vom Lautsprecherwagen angekündigt und so konnte ich 120 Patienten in 5 Tagen beraten und den Blutzuckertest durchführen.

 

Anschließend fuhr  ich nach Ada. Der Chefarzt Dr. Narh hatte eine Überraschung für mich bereit. Im  Herbst 2014 wurde in diesem Hospital eine Diabetesklinik eingerichtet. So hieß es für mich

wieder  die meist bekannten Patienten zu beraten. Die Annahmestelle und Beratung der Diabetiker ist  nun von einer ghanaischen Gesundheitsberaterin übernommen worden.

Meine Aufgabe ist jetzt erledigt. Der Zweck ist in diesem Krankenhaus erfüllt. Ich habe  dazu beigetragen die Diabetesklinik ins Leben zu rufen.

 

Im Gesundheitszentrum von Senya Breku in der Central Region am Meer war ich das erste Mal. Gesundheitszentren sind kleine Ambulatorien, die für Akutfälle und Beratung zuständig sind. Ich konnte dort 100 Patienten auf Diabetes checken.

 

Am letzten Tag meines Aufenthaltes führte ich in Tema bei 50 Gläubigen einer evangel. Kirche nach dem  Gottesdienst ein Diabetesscreening durch.

 

 

 

 

Januar/Februar 2014 Reise von Dodo Graf

 

Gleich nach Weihnachten hat es mich wieder zu meiner Arbeit nach Ghana gezogen. Im Januar checkte ich wie letztes Jahr 150 Patienten auf Diabetes in der Josa Vorsorgeklinik in Tema. Diese Klinik ist jetzt vom Ghanaischen Gesundheitsministerium anerkannt und führt Vorsorgeuntersuchungen wie Krebsfrüherkennungen, TBC Prophylaxe, Kinder- und Jugendlichen Vorsorge sowie Aids- Prophylaxe und durch mich Diabetes Vorsorge durch.

Am Mittwoch war Babytag. Da gabs für mich weniger Arbeit, so dass ich mich ein bisschen zu den Müttern mit ihren Babies gesellen konnte.

 

Im Dangbe East District Hospital in Ada habe ich 2007 meine Arbeit gestartet. Jetzt steht die Diabetes Klinik in den Startlöchern. Die langjährigen Patienten haben Vertrauen und ich schätze es sie jährlich beraten zu können.  

 

Anfang Februar hab ich mich auf eine schöne, etwas anstrengende Busfahrt hoch in den Norden Ghanas begeben. Der Norden Ghanas ist arm und wurde lange Zeit von der Regierung vernachlässigt, was sich ändern soll. Im District Hospital von Gushegu hatte ich durch die Armut der Menschen weniger das Problem mit kohlehydratreicher Nahrung, sondern musste bei 2 schwangeren Patientinnen einen sehr hohen Blutzucker feststellen.

Hier  führte ich bei ca. 600 Patienten Diabetes Screening durch und entdeckte einige neu manifestierte Diabetiker.

 

 

Das Ende des Aufenthalts im Norden verbrachte ich ebenfalls in Gushegu im sogenannten "Witch-Camp." Ich wurde von der deutschen Organisation "Hilfe für Hexenjagdflüchtlinge" gebeten bei den Frauen Blutzuckertests durchzuführen. In diesen Camps etwas außerhalb von Gushegu und in der Stadt befinden sich 100 Frauen, die meist von ihren Angehörigen als Hexen beschuldigt werden. Sie werden von dem sehr kompetenten Sozialarbeiter Simon Ngota und seiner Tochter Martina betreut. Er führt in der Stadt Workshops zur Aufklärung der Bevölkerung  durch und spricht auf dem örtlichen Markt über die Folgen der Isolation dieser Frauen.

das Team der Josa Clinic im Januar 2015
Diabetesscreening in einer Kirche/ Februar 2015
das District Hospital in Gushegu im Norden Ghanas
die Frauen vom Camp in Gushegu mit Martina Ngota (3.v.li) Dodo Graf (4.v.li) Simon Ngota (2.v.re)
v.li: Fahrer, Krankenschwester, Dodo Graf, Direktorin, Krankenschwester, Pfleger, Pharmazeutischer Assistent, Arzt. Im Vordergrund: Sekretärin

 

 

Ghanareise Winter 2013

mehr Bilder finden Sie unter  Fotos

 

Dieses Mal war geplant in den Norden Ghanas zu gehen und im Tamale Teaching Hospital mein Diabetes Beratungs Programm vorzustellen. Nachdem mich aber viele Einheimische wegen einem extrem schlimmen Wüstenwind vor der Reise in den  Norden gewarnt haben, bin ich die ersten 2 Wochen im Süden in der Hafenstadt Tema geblieben.

Durch Vermittlung meiner guten ghanaischen Freundin und Kollegin Gloria habe ich die "Josa Clinic" in einem Stadtteil Temas besucht. Josephine, eine sehr engagierte Hebamme, die z.Zt. in Australien an einem Universitätskrankenhaus unterrichtet, hat mich sehr herzlich willkommen geheißen. Sie leitet diese Vorsorgeklinik, in der u.a. Schwangerenvorsorge, Mütter- und Babybetreuung und Aidsprophylaxe durchgeführt werden. Da war ich mit meiner Diabetes Ernährungsberatung gerade richtig gekommen.

Ich habe bei 150 Menschen Blutzuckertests durchgeführt und 25 Diabetiker ausführlich beraten.

Nach 10 Tage musste ich diese noch im Aufbau befindliche Klinik wieder verlassen. Am letzten Tag konnte ich in einer gut organisierten Teamsitzung versprechen wieder zu kommen und meinen Beitrag zu leisten (Medikamente, Blutzuckerteststreifen, Schulungsmaterial). Auch freue ich mich schon auf die gute Zusammenarbeit mit dem kompetenten Team.

 

 

Dr. Narh, Super Intendant,  vom Dangbe East District Hospital in Ada hat schon auf mich gewartet. Seit 6 Jahren komme ich gerne an die Mündung des Voltas im Südosten von Ghana. Seit 2011 habe ich den Schwerpunkt auf die  Beratung der Diabetiker gelegt. Einige Patienten warten auf mich und lassen sich einmal im Jahr beraten, welche Ernährung gut für sie ist. Es überrascht mich immer wieder, wie manche Patienten sich  an die Anweisungen  halten und dadurch ihren Blutzuckerwert stabil halten können. Allerdings ist es für mich auch manchmal schwer mitansehen zu müssen, wie groß die Unwissenheit über die Folgen des Zuckerkonsums immer noch ist.

Das ghanaische Gesundheitsministerium wird demnächst mit Unterstützung durch unseren Verein (Schulungsmaterial, Medikamente und Know How) in diesem Krankenhaus eine Diabetesberatungsstelle aufbauen.

 

Nach 2 Wochen erfolgreicher Arbeit in Ada überquerte ich den Volta Fluß um nach Sogakope ins District Hospital zu kommen. Hier führte ich für 1 Woche Diabetes Screening bei 60 Patienten durch und tauschte meine Erfahrungen mit meinen afrikanischen Kolleginnen aus. Auch konnte ich die Klinik mit Schulungsmaterial unterstützen.

 

Am Ende meines Aufenthaltes im Süden Ghanas führte mich mein Weg nach Aflao an die togolesische Grenze. Hier besteht im District Hospital eine Diabetesberatungsstelle, die ich mit zwei schönen Postern und sogenannten "handouts" als Patienteninformation unterstützte.  

 

 

 Ghana- Reise Januar/Februar 2012

Dodo Graf

 

Dieses Mal habe ich mir mit dem Besuch von 3 Krankenhäusern viel vorgenommen.

Die ersten 2 Wochen meiner Reise verbrachte ich im privaten Hospital von Dr. Nawaane in Dunkwa/Offin. Es war das erste Mal, dass ich diesen Ort und das dortige Krankenhaus besuchte.

Nach einer kurzen Anlaufzeit "checkte" ich 150 Patienten auf einen möglichen Diabetes. Es wurden einige Neumanifestationen festgestellt und zusammen mit dem sehr begabten Labormitarbeiter, der als Dolmetscher fungierte, bei ca. 30 Patienten Ernährungsberatung durchgeführt.

Anschließend verbrachte ich 14 Tage in meinem  geliebten und bekannten Krankenhaus in Ada an der Mündung des Flusses Voltas. Nach einem sehr herzlichen Empfang fühlte ich mich im extra für mich  eingerichteten Zimmer äusserst wohl. Seit 5 Jahren berate ich dort schon die Patienten. Dieses Mal war ich ganz besonders positiv überrascht, dass einige Patienten, die mich schon kennen, alle Jahre wieder kommen und  große Fortschritte gemacht haben. Ihre Zuckerwerte haben sich deutlich gebessert. Meine sehr fähige Assistentin ist durchaus in der Lage in meiner Abwesenheit Patienten zu beraten und die Blutzuckertests durchzuführen.

Auch konnte ich dem Chefarzt neue, wirksame Medikamente aus Deutschland mitbringen, die es ermöglichen die Insulingabe hinauszuzögern oder zu vermeiden.

Die letzten 2 Wochen fuhr ich in die Volta Region nach Hohoe ins Regionalkrankenhaus. Dort wurde mittlererweile eine sehr gut funktionierende Diabetesberatungsstelle eingerichtet. Ich habe diese mit Postern und Flyern unterstützt, die ich auf Kosten des Vereins in Deutschland entworfen und gedruckt habe. Dieses Mitbringsel wurde sehr gerne angenommen.

Meine "private Patientin" N.N. wurde auch wieder besucht und ich habe ihr Tablettennachschub aushändigen können. Durch mehrere Schicksalschläge ausgelöst, konnte sie ihren Blutzucker nicht weiter senken, sondern er blieb leicht erhöht. Wir hatten uns an unserer persönlichen Begegnung sehr gefreut und ich habe N.N. beraten und ihr hoffentlich wieder ein bisschen Mut machen können. Auf jeden Fall konnte ich sie motivieren doch wieder regelmäßig die Diabetesberatung aufzusuchen.

Leider ist meine Kamera am 1. Tag kaputt gegangen, sodass ich keine Fotos zeigen kann.

Ghanareise Dezember 2010 und Mai 2011

Im Dezember 2010 wurde in Hohoe in der Volta Region ein umfangreiches Diabetesscreening beim Königsclan von Togbui Cephas Kosi Bansah durchgeführt.

Dazu hat sich N.N. eingefunden. Sie ist 62 Jahre alt und lebt vom Verkauf von Holzkohle. Ihr Sohn arbeitet als Maurer beim König und kann so durch sein Einkommen die Familie unterstützen.

Beim Diabetes-check hat sich bei ihr ein sehr hoher Zuckerwert herausgestellt. Der König, der in Deutschland lebt,  hatte wirksame deutsche Medikamente dabei, die gleich an die Patientin gegeben wurden. Nach häufigen Kontrolluntersuchungen und intensivster Betreuung über zwei Wochen durch die Diabeteskraft hatte sich der Blutzuckerwert erheblich verbessert. Es wurde ein Termin beim behandelnden Arzt vereinbart, der sich sehr freute, dass seiner Patientin so kompetent geholfen werden konnte.

N.N. war überglücklich und drückte ihre Dankbarkeit  nach afrikanischer Art aus. Sie spendete ein lebendes Huhn, das dann auch gleich im Kochtopf landete.

Diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie wichtig es für die Patienten in Ghana ist, die richtigen, wirksamen Medikamente zu bekommen. Diese Tabletten kosten pro Tag 1,50 Euro. Das überschreitet jedoch das Budget von N.N.  bei weitem.

Der mitgebrachte Vorrat reicht gerade mal für drei Monate. Was dann?

Im Mai 2011 wird Dodo Graf wieder nach Ghana reisen und auf jeden Fall für N.N. eine Jahresration an Tabletten mitbringen. Es ist sehr wichtig, dass der Zuckerwert  nicht zu sehr schwankt. Dazu sind häufige Kontrollen notwendig.

Ein anderes, jedoch trauriges Beispiel für die Diabetesversorgung in Ghana:

Frau Graf war zufällig als Besucherin im örtlichen Krankenhaus, als ihr eine 42 jährige Patientin  vorgestellt wurde. Auch sie hatte einen sehr hohen Zuckerwert. Die Ärzte konnten ihr etwas Insulin geben, was aber zu wenig war. Sie hatte schon länger unerkannt Diabetes, aber leider konnte ihr niemand mehr helfen. Sie verstarb nach einer Woche. Das war für alle sehr schockierend. So ein früher Tod hätte nicht sein müssen. Durch rechtzeitige, richtig dosierte Einnahme von Medikamenten hätte er verhindert werden können.

Das ghanaische Gesundheitssystem ist zwar in den letzten Jahren besser geworden, für die Prävention und die oft teure Behandlung von Diabetes ist aber kein Geld vorhanden. So sterben jedes Jahr in Ghana an der Zuckerkrankheit weit mehr Menschen als in den Industriestaaten.

 

English translation:

In December Dodo carried out a Diabetes research in Hohoe(Volta Region) with the king's family of Togbui Cephas Kosi Bansah.

N.N. was also present, she is 62 years old and her son works as a bricklayer for the king, supporting his family with his income.

N.N. was diagnosed with a very high sugar level. The king, who is now living in Germany, hade some helpful medication with him, which was given to the patient immidiately. After several control tests and intensive care by Dodo over a spam of two weeks, the sugar level improved immensely. After this time, an appointment was made with the doctor, who was very glad that his patient has been helped in such a competent manner.

N.N. was extremly glad and showed her appreciation in an african fashion. She gave Dodo a live fowl, which immidiately landed in the saucepan.

This success story shows how important it is for the patients in Ghana, to receive proper medication. However, these tablets cost 1,50 Euro per day, which definitely exceeds N.N.'s budget.

The king's supply of medication only lastet for 3 months. What happens after that?

In May 2011 Dodo shall return to Ghana and she will definitely bring N.N. a years's supply of tablets. It is very importend, that the sugar level is balanced. Therefore, regulary controls are important.

Here is another, but this time, sad example of diabetes treatment in Ghana:

Dodo was visitting the local hospital by chance, when a

42 -year old patient, was introduced to her. She also had a very high sugar level. The doctors were able to give her insulin, however they had too little of it. The patient had unknown diabetes for quite some time and sadly none could help her. She died within a week. This was shocking for everyone. Such an early death should not have been. With the rigt amount of insulin given at the right time, death could have been avoided.

The ghanaian health system has improved in the past years, however there is no money available for the prevention and costly treatment of diabetes. Thus, a lot more people die of the sugar disease in Ghana than in the industrial countries.

 

Als ich im Mai 2011 in Hohoe angekommen bin, war ich über alle Maßen gespannt, wie es meiner Patientin N.N. gehen wird.

Während meines Deutschland Aufenthaltes konnte ich keine Verbindung zu ihr aufnehmen, auch in Ghana war keine Handyverbindung möglich. So bin ich gleich am ersten Tag schwitzend in ihrem Hof gestanden. Sie sass wie immer an ihrem kleinen Herd und bereitete Essen zu.

Zu meiner übergroßen Freude sah sie sehr gut aus, hatte ein bisschen abgenommen. Nach einer überschwänglichen Begrüßung, schließlich war ich mir nicht sicher, ob sie noch leben wird, setzte ich mich zu ihr. Ja, sie hatte die Zuckertabletten nach Vorschrift genommen.

Ihr Blutzuckerwert hatte sich im letzten halben Jahr stabil gut gehalten, sie hielt meine empfohlene Diät ein. Wir waren beide sehr glücklich, ich gab ihr die nächste Ration an Tabletten für 8 Monate.

In den beiden Krankenhäusern in Ada und Hohoe ist an den Aufbau einer eigenen Diabetesberatungsstelle gedacht.

Die Ärzte und Schwestern baten mich dringend sie dabei zu unterstützen. So liegt es an mir Broschüren zu erstellen,

sogenannte "handouts", die den Patienten mitgegeben werden können und Anschauungsmaterial wie Poster zu gestalten. Mir ist dabei sehr, sehr wichtig auf einheimische Nahrung hinzuweisen. Es kam sehr gut bei den Patienten an, wenn sie ihr Essen,  das sie auf dem Markt kaufen oder verkaufen, auf meinen Fotos erkennen konnten. Mir standen immer hilfreiche Krankenschwestern als Dolmetscherinnen zur Verfügung (s.Bild), sodass die Beratung sehr individuell gestaltet werden konnte.

Durch den Ausbau der Diabetesberatung in  beiden ghanaischen Krankenhäusern wird es immer mehr notwendig, diese mit hilfreichen Medikamenten zu unterstützen.  

So bin ich jetzt wieder  auf Ihre Unterstützung angewiesen. Sie können durch rechtzeitige Gabe von geeigneten Medikamenten und gezielter Beratung wirklich Leben retten.

 

 

Ghanareise  2010

Kurz vor Weihnachten ist Dodo Graf aus dem heißen Ghana ins winterliche und eiskalte Deutschland heimgekommen.

Im November arbeitete sie eine Woche im Mary Therese Hospital in  Dodi Papase im Osten Ghanas an der Grenze zu Togo. Jeden Morgen gab es Ernährungsberatung für die Patienten. Sie und ein ghanaischer Kollege (Dolmetscher)klärten die Wartenden über gesunde Ernährung auf.

Die Bewohner dieses Gebietes sind zum großen Teil Bauern, die nur das essen, was in ihrem Boden wächst und die sich genügend bewegen. So war es manchmal recht lustig, als sie darüber "belehrt" wurden, was sie essen sollen. Sie versicherten, dass sie sich von gesundem, einheimischen Gemüse ernähren, weil sie sich nichts anderes leisten können. Der bescheidene "Wohlstand", den man jetzt manchmal in Ghana finden kann, ist in diesen Landstrich noch nicht eingezogen und so gibt es nur Gesundes zu essen. Die Bauern sind zu arm für westliche Genussmittel wie z.B. Coca-Cola, Kekse und Weißbrot.

So wurde bei 120 Patienten nur eine Person mit Verdacht auf Diabetes festgestellt.

Die Diabetesberaterin  konnte nach einer Woche mit  gutem Gefühl wieder abreisen. Es hat sich auch hier gezeigt, dass die Zuckerkrankheit eine Zivilisationskrankheit ist.

 

English translation:

Journey to Ghana November/December 2010

Just before Christmas Dodo Graf returned to a winterly freezing cold Germany after having spent some time in Ghana.

In November she worked for one week in the Mary Therese Hospital in Dodi Papase in the east of Ghana at the border to Togo. Every morning she was there for her patients to give nutritional advice. Dodo and her ghanaian collegue (translator) advised the patients about healthy nutrition.

The inhabitants of this area are mostly farmers, who only eat what grows on their land and who lead an active life. So it was sometimes really funny, when these farmers were being taught what they should eat. They assured Dodo that they live on healthy, traditional vegetables, because that's what they can afford. The farmers are too poor to consume westly luxury food products, like Coke, biscuits and white bread.

Therefore, out of 120 patients only one person was probable to have Diabetes.

Dodo was able to leave the hospital after one week with good feelings. It is again a confirmation that Diabetes is a disease of civilisation.